Abhängigkeit / Sucht



      In systemischer Psychotherapie bei Abhängigkeit / Sucht werden die neuesten Techniken und Methoden der Solution Focused Brief Therapy umgesetzt, mit dem Ziel die persönliche Integrität, Souveränität und Freiheit des Patienten wieder herzustellen, sichern, und in den Alltag zu integrieren.


      Ihre Sitzungen sind stets individuell, und werden Ihrer Persönlichkeit, Ihren Bedürfnissen, sowie Ihren Besonderheiten angepasst. Im weiterführenden Teil der Behandlung arbeiten wir darauf hin Rückfälle zu vermeiden, und ihnen fortführend vorzubeugen.


    Es wird behandelt: Internet - Sucht, Spielsucht, Sexsucht, Pornosucht, Kaufsucht, Alkoholabhängigkeit, Drogenabhängigkeit, Tablettenabhängigkeit


    Interessante Themen:

    Der Begriff der Abhängigkeit

    Der veraltete Begriff Sucht wird neben Abhängigkeit weiterhin benutzt, vermehrt nur noch umgangssprachlich.


    Körperliche Abhängigkeit

    Allgemein werden unter Abhängigkeit Formen des Angewiesensein auf bestimmte Verhaltensweisen, oder Substanzen, behandelt. Das Spektrum einer Abhängigkeit fängt bei lästigen Gewohnheiten an, bis hin zur zerstörerischen Formen einer Sucht. Körperliche Abhängigkeit zeichnet eine Toleranz gegenüber eingenommener Substanz, dh. der Betroffene muss eine immer größere Dosis einer Substanz einnehmen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Beim Absetzen des Suchtmittels zeigen sich körperliche Symptomatiken, bis hin zu einem Entzugssyndrom. 


    Psychische Abhängigkeit

    Im Vordergrund einer psychischen Abhängigkeit steht: starkes Verlangen, mit dem Konsum einer Substanz um bestimmte positive Empfindungen herbeizuführen, oder unangenehme Empfindungen zu vermeiden. Typisch sind: a) verminderte bis keine Kontrolle über Menge und Verlauf des Konsums; b) Versuche ein Ende zu erzwingen; c) Vernachlässigung von Familie, Beruf, Interessen, sowie sozialen Kontakte.


    Mischkonsum / Multipler Substanzgebrauch / Polytoxikomanie

    Hier handelt sich um eine Form von Drogenkonsum, bei welcher zwei oder mehrere psychotrope Substanzen konsumiert werden. Multipler Substanzgebrauch „liegt dann vor, wenn die Substanzaufnahme chaotisch und wahllos erfolgt, ohne dass ein bestimmter Stoff, oder eine bestimmte Substanzgruppe vorherrscht“. Es wird von Fachleuten als extrem risikobehaftet eingestuft. Polytoxikomanie wird auch als multipler Substanzmissbrauch genannt. Nach DSM-IV wird es diagnostiziert, wenn der wiederholte Gebrauch von Substanzen aus mind. drei Substanzengruppen (ausser Koffein und Nikotin) über einen Zeitraum von mind. zwölf Monaten stattfand.